
Trotz aller Strapazen - die Faszination überwiegt, denn nur wenige Sportarten fordern so bis an die Grenzen menschlicher Leistungsfähigkeit wie das Klettern über vereiste Wasserfälle.
Die Geschichte des Eiskletterns als eigene Disziplin begann in unseren Breiten in den siebziger Jahren, als einige Kletterfreaks und Extrembergsteiger die hervorragenden Eigenschaften von gefrorenen Wasserfällen erkannten, um dort für ihre Expeditionen auf die höchsten Berge der Welt zu trainieren.
Im Laufe der Jahre hat sich daraus das Eisklettern entwickelt, das sich bald als eigenständige Sportart durchsetzen konnte. Alpinisten und Sportkletterer erkannten in den gefrorenen Steilwänden Herausforderungen, die ihnen der gewöhnliche Fels nicht mehr bieten konnte und eroberten gefrorene Wasserfälle sowie steil aufragende Gletscherwände als neues Terrain. Der große Boom des Eiskletterns begann in den neunziger Jahren, als verschiedene Wettbewerbe und Kurse auch die breite Öffentlichkeit auf diesen Sport aufmerksam machten. Um das Eis nicht nur geübten Alpinisten zu eröffnen, werden heute bereits eigene Eistürme geschaffen, auf denen sich auch Anfänger unter professioneller Anleitung im Eisklettern versuchen können. Die erforderliche Ausrüstung besteht aus Steigeisen mit Frontzacken, zwei kompakten Eispickeln, einem Helm und dem Gurtzeug zur Sicherung.
Das Pustertal hat nicht nur schöne Skitouren auch für Eiskletterer und die es noch werden wollen gibt es eine Vielzahl lohnender Eisfälle aller Anforderungsstufen. Wie das Sportklettern für Alpintouren ein gutes Training ist, so ist auch das Eisfallklettern eine ideale Übung für Eiswände und kombinierte Touren, und nebenbei macht es noch viel Spaß.
Nehmen Sie die Herausforderung an, z.B. am Obstanser Wasserfall in Kartitsch, oder am Mittewaldfall.
Die Bergschule "Alpin Aktiv Hochpustertal" ist Ihr kompetenter Ansprchpartner.


